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Aktuelles aus dem Tierheim

Illegaler Welpenhandel kostet Leben und bedeutet Tierleid!


Ästhetik und weniger fotogen?

schwarze-katz
Bildquelle: https://cp7-photography.com/

Noch immer glauben viele Menschen, dass schwarze Katzen Unglück bringen
Mit diesem Aberglauben wollen wir endlich aufräumen und zeigen, dass schwarze Katzen genauso wunderschön sind wie ihre anderen Artgenossen“ Wusstest Du, dass schwarze Katzen oft schwieriger ein neues Zuhause finden und daher länger im Tierheim bleiben als andere, da 10% der Menschen denken das schwarze Tiere als weniger fotogen gelten.

Traurig, oder ?
Und das dies nicht so ist, zeigt das Foto von Christian Pausch mit unserem ehemaligen Schützling Baghira ganz deutlich.
Ist Sie nicht wunderschön
In einer aktuellen Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes, bestätigten fast 50 % der angeschlossenen Tierheime, dass schwarze Hunde und Katzen schwerer vermittelbar sind, als andersfarbige Tiere. Die genannten Gründe für die schwierigere Vermittlung sind so unterschiedlich wie unsinnig*:

Aberglauben
Wie war das noch? Schwarze Katze von links nach rechts – oder doch umgekehrt? Wer hat es als Kind nicht gehört, dass schwarze Katzen, die unseren Weg kreuzen, Unglück bringen sollen? In einigen Ländern ist sogar der Aberglaube verbreitet, dass in schwarzen Katzen der Teufel stecken soll. Und auch bei Sherlock Holmes spielt der schwarze „Höllenhund“ mit den roten Augen eine Rolle. Doch wie es so ist, mit dem Aberglauben, hat der französische Schriftsteller Max O’Rell einst schon gut erfasst: „Ob eine schwarze Katze Glück oder Unglück bringt, hängt davon ab, ob man eine Maus oder ein Mensch ist.“

Angst
Ein schwarzes Fell wird häufig als bedrohlich empfunden, weswegen es große schwarze Hunde bei der Vermittlung besonders schwer haben. Manche Menschen vermuten irrtümlich, dass dunkle Tiere aggressiver seien als Tiere mit einem andersfarbigen Fell. Dabei sagt die Farbe des Fells natürlich überhaupt nichts über den Charakter des Tieres aus.

Vorurteile
Auch gibt es schwarzen Tieren gegenüber die verschiedensten Vorurteile. Manchen erscheinen sie zum Beispiel zu geheimnisvoll: Aus der Entfernung können Laien die Mimik von schwarzen Katzen und Hunden eventuell schlechter erkennen oder deuten, da in dem schwarzen Fellknäuel oft nur die Augen zu sehen sind. Doch wenn man sich mit ihnen und ihrer Körpersprache auskennt, ist das gar kein Problem – schon gar nicht aus der Nähe.

Ästhetik und weniger fotogen
Manche Menschen finden schwarze Katzen und Hunde einfach nicht schön. Für andere gelten schwarze Tiere als weniger fotogen. Mehreren internationalen Medienberichten zufolge schrecken einige Menschen in Zeiten von Instagram und Co. sogar vor schwarzen Tieren zurück, weil Selfies mit ihnen schwieriger zu fotografieren sind.

Text Quelle: Deutscher Tierschutzbund


Hersbrucker Tierheim gewinnt 250€ Heimatgutschein

Vielen Dank an alle die bei der Geburtstagsaktion vom WinWin Freiwilligenzentrum teilgenommen und somit den Tieren Glück gebracht haben.
Danke an dieser Stelle auch an das WinWin Freiwilligenzentrum für ihr großartiges Engagement und ihre Arbeit.

winwin-gutschein
Bildquelle: Landratsamt Nürnberger Land
Landrat Armin Kroder, Christine Arnold, Förderverein der Geschwister-Scholl-Mittelschule Röthenbach e.V. Thömas Pöferlein
SK Heuchling 1920 e.V. Martina Höng Hersbrucker Tierheim sowie Stephanie Heißmann und Kerstin Stocker vom WinWin Freiwilligenzentrum.

Dieses Jahr ist alles anders!

katzenelend

Das Frühjahr und der Herbst sind eigentlich die Jahreszeiten, in denen die meisten Kätzchen geboren werden.
Doch dieses Jahr ist alles anders.

Zurzeit kommen wieder sehr viele Babykätzchen zu uns ins Tierheim. Durch die Kälte leiden die Kleinen oft am Katzenschnupfen. Leider laufen immer noch zu viele unkastrierte Katzen frei umher. Dies bedeutet für die Kleinen, wenn sie nicht gefunden und versorgt werden zu dieser Jahreszeit den sicheren Tod.

Durch die „ gut gemeinde“ regelmäßige Fütterung von unkastrierten verwilderten Hauskatzen ändert sich auch deren Paarungszyklen. Sollten Sie eine verwilderte Hauskatze sehen/ finden, melden Sie diese bitte ihrem zuständigen Tierschutzverein / Tierheim. Wie erkenne ich eine Freigänger Katze von einer verwilderten Hauskatze?

Als „verwilderte Katze“ gilt jene, die von einer streunenden Hauskatze in der freien Natur geboren wurde und nie einen Bezug zum Menschen gehabt hat. Sie zählen also nicht zu den Wildkatzen. Verwilderte Katzen leben meist in Gruppen und meiden den Kontakt zum Menschen. Sie sind sehr scheu, lassen sich nicht anfassen und flüchten oder verstecken sich, wenn sich jemand nähert. Viele dieser Katzen sind vor allem in der Dämmerung aktiv und man sieht sie oft gar nicht. Häufig sind sie mager und/oder weisen einen schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand auf, was sich oft an einem matten, struppigen Fell zeigt. Auch Augenleiden oder schlecht verheilte Verletzungen sind manchmal zu beobachten.
Quelle: Netap Wegweiser Nr. 3

Unser Tierheim kümmert sich jährlich um über 50 verwilderte Hauskatzen. Diese werden kastriert, tätowiert und medizinisch versorgt und danach an ihren Fundort (Revier) wieder ausgewildert. ! Aber nur, wenn dort eine Versorgung gewährleistet ist. Unser Apell kann nicht oft gesagt und geschrieben werden.
Kastrieren sie bitte ihre Katze!

Mehr Informationen rund um das Thema „ Das Katzenelend“ finden Sie hier: Das Katzenelend


aufruf
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