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Bucherlös zu Gunsten der Tiere -
von Peter Götz

buch-gosse-porsche
Foto: Peter Götz

Liebe Tierfreunde,
eigentlich wollte ich mit der Spendenaktion gleichzeitig mit der Veröffentlichung meines Buches beginnen! Aus aktuellen Anlass sehe ich es als notwendig an die erste Aktion bereits jetzt zu starten.

Wie vielen Tierheimen in ganz Deutschland brechen auch den Tierheim Hersbruck die Spenden weg.

Hier würde ich gerne Helfen und es wäre super wenn mich viele dabei Unterstützen!
Jeder Spender ab 10€ erhält von mir eine Taschenbuchausgabe von meinem Buch das ca. im Juni/Juli erscheinen wird.
Spender ab 25€ erhalten von mir eine Gebundene Ausgabe mit Widmung.

Falls jemand das Buch nicht interessiert, kann es ja weiter Schenken, wichtig ist mir das geholfen wird.

Wie könnt Ihr Spenden, entweder über
PAYPAL: Hersbrucker-Tierheim@web.de
oder Spendenkonto:
Sparkasse Nürnberg
IBAN: DE85760501010190034017
BIC: SSKNDE77xxx
oder Spendenformular

Bitte bei der Spende als Betreff: Peter Götz mit angeben, sowie die Adresse wohin ich das Buch schicken darf.
Wie bereits erwähnt, verdoppele ich die Eingegangenen Spenden.

Spendenaction läuft bis Dienstag weiter ! Und der Hammer, diese Summe wird von Peter Götz verdoppelt

Und so einfach geht es:
Jeder Spender ab 10€ erhält von mir eine Taschenbuchausgabe von meinem Buch das ca. im Juni/Juli erscheinen wird.
Spender ab 25€ erhalten von mir eine Gebundene Ausgabe mit Widmung.

Falls jemand das Buch nicht interessiert, kann es ja weiter verschenke! Den jeder Euro zählt!

Wie könnt Ihr Spenden, entweder über
PAYPAL:hersbrucker-Tierheim@web.de
oder über Spendenkonto:
Sparkasse Nürnberg
IBAN: DE85760501010190034017
BIC: SSKNDE77xxx
oder über das Spendenformular

Wichtig! Bitte bei der Spende als Betreff: Spende Peter Götz und eure Adresse mit angeben!!!!
DANKE @Pe Ter für dein großartiges Engagement zum Wohle unserer Tiere. Danke auch an alle Spenderinnen und Spender, die diese tolle Action bis jetzt unterstützt haben.


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Vielen Herzlichen Dank an diese super liebe Spenderin die uns in diesen schweren Zeit mit 100€ unterstützt.

spende100
Foto: Tierheim

Diesen lieben Brief haben wir heute Morgen im Briefkasten gefunden.
Wir stehen momentan vor einer ungeahnt großen Herausforderung. Unser Alltag und Leben haben sich in den letzten Tagen sehr verändert, mit Ausgangsbeschränkung und Co.

Auch uns als Tierheim hat es sehr getroffen. Das Tierheim hat seinen Türen für Besucher schließen müssen.
Sämtliche Veranstaltungen und Actionstage bei denen so wichtige Spenden für die Tiere gesammelt worden wären, wurden abgesagt.

Dadurch gehen auch unsere Spenden drastisch zurück, weil mit staatlicher Unterstützung können wir nicht rechnen.

Helfen Sie bitte unseren Schützlingen. Denn unsere Ausgaben laufen weiter, wir können unsere Schützlinge nicht einfach sich selbst überlassen und die Augen vor der momentanen Situation verschließen.


coronahinweis

Heute erreichte uns eine Spende die auch unsere Notdienstfahrer sehr gefreut hat.

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Foto: Tierheim

Nämlich ein selbst genähter Mundschutz und ein paar selbst gebackenen Keksen als Nervennahrung.
Denn trotz der Coronakrise sind wir 24 Stunden am Tag für die Fundtiere in der Region da.
Bleiben Sie gesund.


Corona-Krise trifft auch das Hersbrucker Tierheim.

corona2020
Copyright: www.tomasrodriguez.de

Das Hersbrucker Tierheim rechnet in den kommenden Tagen und Wochen mit einer verstärkten Anfragenaufnahme von Tieren von Corona-Patienten. Gleichzeitig gehen die Vermittlungen zurück, auch weil das Tierheim zur Sicherheit der Tierpfleger*innen seine Pforten für Besucher/innen schließen musste, um die Versorgung der Tiere zu sichern. Weil zudem davon auszugehen ist, dass die Spenden einbrechen,steht das Tierheim vor großen Herausforderungen. „Wer unter Quarantäne steht, darf auch mit seinem Hund nicht mehr nach Draußen zum Gassigehen – daher sollten Tierhalter möglichst jetzt schon vorsorgen und Nachbarn oder Freunde für den Fall der Fälle um Hilfe bitten“, rät Martina Höng, Vorsitzende des Tierschutzvereins Hersbruck.

„Da die Gefahr besteht, dass viele Menschen noch erkranken oder in Quarantäne müssen, bereiten wir uns aber so gut es geht auch auf die Aufnahme neuer Tiere vor.“Problematisch wird neben den möglichen Neuaufnahmen von Tieren vor allem die erschwerte Vermittlung dieser Tiere sein. Hat das Tierheim auch vorerst bis nach den Osterferien für Besucher geschlossen.
Schweren Herzens musste das Tierheim auch Ihre ersten geplanten Veranstaltungen und Actionstage absagen bei denen so wichtige Spenden für die Tiere gesammelt worden wären, auf die das Tierheim dringend angewiesen ist. Wir stehen natürlich trotzdem für alle Tiere in Not und ihre Halter ein und versuchen zu helfen, wo wir können“.

Auch unser Notdienst bei Fundtieren ist weiter 24 Stunden gesichert. Alle wichtigen Informationen hier

„Wir wissen, dass auch viele andere Menschen gerade Angst um ihre Gesundheit haben und die Corona-Krise zudem finanzielle Probleme mit sich bringt. Trotz der bedrückenden Lage hoffen wir natürlich auf die Unterstützung von Tierfreunden. Wir finanzieren den Tierheimbetrieb größtenteils aus Geld- und Zeitspenden, die Sorgen sind groß.“
Wenn Sie uns dabei unterstützen möchten, das Tierheim für seine Schützlinge am Leben zu erhalte, freuen wir uns sehr.

Jeder noch so kleiner Beitrag hilft, den Tierheimbetrieb auf den laufenden zu halten.
Spende über PayPal an: hersbrucker-tierheim@web.de

Kein Hinweis auf Übertragung durch Haustiere. Wir Tierschützer weisen ausdrücklich darauf hin, dass es keine konkreten Hinweise dafür gibt, dass Tiere das aktuell kursierende Corona-Virus übertragen oder selbst erkranken können. „Leider hält sich dieses Gerücht weiterhin und stellt damit auch eine Belastung für die Tierheime dar, wenn besorgte Menschen in Erwägung ziehen, ihre Tiere vorsorglich abzugeben. Dafür gibt es keinen Grund“, betont Martina Höng.
Wir hoffen, dass Sie alle gesund sind und bleiben

Ihr Tierheim Team
Die Tierheime stehen für alle Tiere in Not ein – auch in Zeiten von Corona.


Liebe Tierheim Freunde,

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Foto: Tierheim

als wir diesen Beitrag für euch geschrieben haben, mussten wir immer wieder unterbrechen, da wir eigentlich keine Worte finden was passiert ist.

Wir waren in großer Hoffnung als wir mit unserem kleinen Hugo letzten Donnerstag zur Kontrolle in der Augenklinik waren. Die Therapie hat angeschlagen und man sprach sogar schon von einer Augenoperation in Berlin um Hugos Sehvermögen zurück zu geben. (Künstliche Linse ).

Dann der Schock, am Samstag hat sich Hugos Zustand plötzlich verschlechtert. Er hatte massive Gleichgewichtsstörungen. Unser Tierarzt schickte Hugo sofort in die Tierklinik nach Nürnberg.

Dort wurden alle Sofortmaßnahmen ergriffen um Hugo zu stabilisieren. Doch die Diagnostik war erschütternd. Die Nierenwerte waren extrem schlecht.Sein Elektrolythaushalt massiv gestört.

Ein Ultraschall ergab massive Veränderungen an den Nieren. Die Tierklinik hat alles daran gesetzt Hugo zu retten.Gestern aber wurde uns die Hoffnung genommen und unser kleiner Hugo hat den Kampf verloren und ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Für uns Tierpfleger ist das ein schwerer Schicksalsschlag, der kaum zu ertragen ist.

Wir möchten uns bei Euch allen, die uns und Hugo so lieb Unterstützt haben, von Herzen danken.

Unser Dank gilt auch dem kompletten Tierärzteteam der Kleintierpraxis am Klinikum Lauf Dr. Sauerheimer und Team, der Tierklinik am Hafen in Nürnberg ,Tierärztliche Praxis für Augenheilkunde Frau Dr.Leutzinger aus Nürnberg,die alles in Ihrer Macht versucht haben, Hugo zu retten.

Im Namen von Hugo noch mal der dringende Appell !!!

Finger weg von billig Angeboten bei Tierbabys. Der illegale Handel mit Welpen nimmt zu. Katzen und Hundebabys werden regelrecht verschachert.

Die illegal gehandelten Tiere werden oft viel zu früh von ihren Eltern getrennt, haben dadurch ein schwaches Immunsystem und erkranken schnell. Agrarpolitiker und Tierschützer warnen davor, auf dubiose Verkaufsangebote hereinzufallen - besonders bei sehr niedrigen Preisen oder fehlenden Papieren solle man stutzig werden.


Wir tragen Verantwortung
Liebe Tierfreunde, in Bayern gilt ab sofort der Katastrophenfall Folgende weitere Anordnungen wurden getroffen:

corona
Foto: Tierheim

Wir stehen in der Verantwortung gegenüber unseren Schützlingen. Um ihre Versorgung auch weiterhin gewährleisten zu können, sehen wir uns verpflichtet, unsUnser Tierheim bleibt aktuell wegen der steigenden Ansteckungsgefahr durch Corona Viren geschlossen bis einschließlich 13.04.2020. Wir stehen in der Verantwortung gegenüber unseren Schützlingen. Um ihre Versorgung auch weiterhin gewährleisten zu können, sehen wir uns verpflichtet, unser Personal so gut wie eben möglich vor Ansteckung zu schützen. Denn was passiert mit unseren Tieren, sollte das Pflegepersonal ausfallen?

Aus diesem Grund finden aktuell keine Vermittlungen, Gassigänge und Besuche statt.

Was passiert wenn ich ein Tier gefunden habe ?

Im Notfall sind wir selbstverständlich erreichbar!
Dienstzeiten des Hersbrucker Tierheims: Montag bis Freitag von 8:00 Uhr - 17:00 Uhr, Telefon: 09151 6095923
Samstag, Sonntag und Feiertag sowie außerhalb der Dienstzeit bei der Polizei Hersbruck unter: 09151 86900, der Polizei Lauf unter: 09123 94070 oder der Polizei Sulzbach-Rosenberg 0966187440,
hersbrucker-tierheim.com/pages/gefunden.html

Wir bedanken uns bei euch für euer Verständnis


Wie viel Leid erträgt ein Tierpfleger?

Zu Beginn hört sich Tierpfleger toll an. Oft wird über uns gedacht, dass wir einfach so aus Spaß an der Freude hier sind und man für den Beruf des Tierpflegers keine Ausbildung bräuchte.
Doch das ist nicht so! Jeder Tierpfleger muss eine drei jährige Berufsausbildung absolvieren.
Als Nächstes denken die meisten wahrscheinlich, man kuschelt und spielt den ganzen Tag mit süßen Babykatzen. Geht große weite Runden Gassi mit den Hunden und streichelt Meerschweinchen, Kaninchen und Co.

tierpfleger
Foto: Tierheim

Aber dieser Schein trügt. Wir als Tierpfleger müssen uns sehr viel Leid annehmen, denn zu uns kommen nicht nur super gesunde und quietsch-fidele Tiere sondern auch misshandelte, zurückgelassene, ausgesetzte und verwahrloste Tiere.
Viele Leute meinen es gut mit ihren Tieren, merken aber nicht wie schlecht es ihren Schützlingen bei Ihrer falsch verstandenen „Tierliebe“ geht. Oft werden diese dick und krank gefüttert und wenn die Besitzer merken es wächst ihnen alles über den Kopf werden sie ins Tierheim abgeschoben.
Wir dürfen uns dann mit den Spätfolgen befassen und müssen auch über Leben und Tod entscheiden. Ob das Leben dieses Tieres überhaupt noch lebenswert ist, mit einem Erkrankungsbild ohne Aussicht und Hoffnung auf Heilung.

Ein weiteres trauriges Schicksal ereilt meist die Katzenwelpen, die von unkastrierten Katzen in der freien Wildbahn geboren und kurze Zeit später verstoßen werden. Denn die Kleinen erliegen meist dem Katzenschnupfen, werden dadurch schwächer und von der Mutter verstoßen.
Solche Sorgenfellchen landen auch bei uns. Mit zu geeiterten Augen, extremst unterernährt, total verrotzt, sodass sie kaum noch atmen können. Diesen nehmen wir uns mit Herzblut an und versuchen sie wieder auf die Pfötchen zu stellen.
Wir sind 24/7 für die Tiere da und dann schmerzt es umso mehr wenn es das Katzenbaby am Ende nun doch nicht überlebt, weil es einfach zu schwach war.

Bewusst illegale Hunde – und Katzenzuchten, die vollkommen aus dem Ruder gelaufen sind, sind auch für uns als Tierpfleger eine große Belastung, da die Vorbesitzer den Überblick verloren haben und so Inzest oft eine große Rolle spielt. Hunde und Katzen mit fatalen Fehlstellungen und Verkrüppelungen der Gliedmaßen. Aber auch FIP und FIV werden durch Inzest gefördert.

Nun das was uns am traurigsten macht sind „Fundtiere“ bei denen wir wissen, sie haben ein Zuhause aber die Leute wollen sie nicht mehr haben und setzen sie einfach vor die Tür. Dem eigenen Schicksal überlassen. Meist ereilt diese Grausamkeit die älteren Tiere, denen es dann auf ihre letzten Tage noch einmal schwer gemacht wird ein neues Zuhause zu finden. Denn die meisten Interessenten wollen alle junge, kleine, goldige und brave Welpen. Kaum jemand möchte sich einem schon in die Jahre gekommen Tier annehmen. Unser größter Wunsch ist es, dass unsere Schützlinge ihren Lebensabend in einem neuen Heim verbringen dürfen und nicht bei uns im Tierheim.

Das letzte Leid, dass uns in der heutigen Zeit immer öfter ereilt sind Hundebabys aus dem illegalen Welpenhandel vom In – und Ausland. Denn auch hier bei uns im Nürnberger Land ist das Elend nicht weit. In den letzten Jahren hatten unsere Notdienstfahrer immer häufiger Welpen die einfach am Straßenrand ausgesetzt worden sind und noch dazu viel zu jung um von ihrer Mutter getrennt zu werden. Leider kam in den meisten Fällen jegliche Hilfe zu spät und die Kleinsten mussten von ihrem Leid erlöst werden.

Da der unangemessene Umgang mit Tieren allerdings nie enden wird,
darf unser Engagement auch nicht erlöschen.

Bitte helfen Sie uns, damit wir weiter den Tieren helfen können.

Spendenkonto :
Sparkasse Nürnberg
Kennwort: Kaninchen
IBAN: DE85760501010190034017
BIC: SSKNDE77xxx

Gerne senden wir Ihnen eine Spendenquittung zu.


hoeng
Bild: Privat

„Nicht jeder ist in der Position Tieren zu helfen, aber jeder ist in der Position Tieren nicht zu schaden.“
Anthony Douglas Williams

Ein Zitat, was mir persönlich sehr ans Herz geht, da leider auch im Jahr 2019 unser Tierheim mehrfach auf eine harte Probe gestellt wurde.

Tierabnahmen in hoher Stückzahl, hilflose Katzenkinder sowie Tierabgaben in denen schwere Krankheiten verschwiegen worden sind füllten unsere Tierzimmer oft in wenigen Tagen. Wenn wir uns umsehen, dann erkennen wir sehr viel Grausamkeit im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen. Tiere werden oft ausgebeutet, für eigene Zwecke missbraucht und wenn das „ geliebte Tier“ nicht mehr zur Lebenssituation passt, dann muss die Abgabe in unser Tierheim immer ganz schnell gehen, ohne nach möglichen Lösungen zum Wohle des Tieres zu suchen. Gerade die alten Tiere die bei uns Schutz fanden und Ihren Lebensabend bei uns verbringen duften, für diese war es besonders schwer. Viel zu oft war im Jahr 2019 unser Tierheim nicht nur Tierheim sonder ein Hospiz für unsere Schützlinge. Tiere die unheilbar/ chronisch krank waren, und wir diese in der letzten Phase ihres Lebens begleitet und versorgten. Während meiner 11 Jahre als Vorsitzende des Tierschutzvereins Hersbruck habe ich schon viel Leid und Grausamkeiten erleben müssen.

Aber es gibt auch eine Kehrseite: Ich habe viele Menschen kennenlernen dürfen, die sich aufopferungsvoll um Tiere kümmern. Die nicht wegschauen sondern sich einsetzten. Hier gilt mein besonderer Dank allen Helferinnen und Helfern, die sich 24 Stunden 365 Tage im Jahr um unsere Tiere liebevoll kümmern. Ich weiß, oft kamen wir an unsere Grenzen, doch die Liebe, die wir von unseren Schützlingen geschenkt bekommen haben, gibt uns die Kraft und Motivation stetig weiterzumachen.

Das Tierheim ist keine staatliche und städtische Einrichtung

Viele vermuten noch immer das hinter dem Hersbrucker Tierheim aufgrund des Namens eine städtische Einrichtung steht. Dem ist nicht so. Hinter dem Hersbrucker Tierheim steht der renommierte Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung - "tierisch in action" - Einsatz für Tiere und Umwelt e. V. Die schnelle Hilfe unserer Schützlinge steht bei uns an erster Stelle, allerdings kostet dieses wichtige Engagement viel Geld. Unterhaltskosten wie Strom. Wasser, Heizung, Benzin, Tierarzt – und Medikamente, Instandhaltung und ständige Erneuerungen am Gebäude und Gelänge sowie Personal
Wir reden hier also über monatliche Kosten von ca.12.000 €.

An dieser Stelle sei auch gesagt, dass diese Kosten deutlich höher wären, wenn nicht so viele Menschen bereit wären sich ehrenamtlich im Tierheim zu engagieren. Es sind hier oft Dinge, die nach außen als „Kleinigkeit“ wahrgenommen werden oder als ganz selbstverständlich, wie z.B. das Notfalltelefon. Auf unserem Notfalltelefon sind wir Tag und Nacht zu erreichen. Dass sich aber kein Tierheim einen Mitarbeiter für „Rund-um-die-Uhr-Einsätze und Bereitschaft“ leisten kann, dürfte klar sein. Aus diesem Grunde wird das Notfalltelefon ehrenamtlich besetzt und für das Tierheim dadurch viel Geld gespart.

Ein Tierheim finanziert sich durch

  • Mitgliedsbeiträge (kalkulierbare Jahreseinnahmen)
  • Spenden und Patenschaften (nicht kalkulierbar)
  • Beträge aus Gemeinden für die Übernahme der Fundtiere der jeweiligen Gemeinde
  • Abgabe-und Vermittlungsgebühren (nicht kalkulierbar und nicht kostendeckend)
  • Events (Tag der offenen Tür, Weihnachtsmarkt)

Hohe Fixkosten und hohe „Überraschungskosten“ wie Operationen von Tieren, stehen hier also gegen einen relativ kleinen Anteil an Fixen Einnahmen. Im Verhältnis gerade einmal 20-25%! Von erwirtschafteten Gewinnen kann im Tierschutz, auch wenn das fälschlicherweise leider oft angenommen wird, also nicht gesprochen werden. Das Tierheim ist auf die Mithilfe aller angewiesen, sei es mit Geldzuwendungen oder Ehrenamtlicher Hilfe.

Helfen in der Region, Für die Region
Nur durch Ihre Unterstützung und Hilfe, war es uns möglich seit über 11 Jahren das Tierheim für Tiere und Menschen am Leben zu erhalten und Hoffen weiterhin auf die Unterstützung aller Tierfreunde.

Mit den liebsten Grüßen
Martina Höng
Vorsitzende


GRUSSWORT DES LANDRATS

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Bildquelle: Thomas Geiger

„Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte.“
Abraham Lincoln

Dieses Zitat des 16. Präsidenten der USA hat nichts von seiner Aktualität verloren. Gerade im letzten Jahr gab es viele Fälle, in denen Feuerwehr, Polizei und Landratsamt eingreifen mussten, weil Tiere in der Obhut des Menschen eben nicht gut behandelt wurden. Insgesamt wurden letztes Jahr wieder über 350 Hunde, Katzen, Kleintiere und Reptilien aufgenommen.

Wenn dies geschieht, gibt es hier im Hersbrucker Tierheim und im Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung „tierisch in action“ e. V. Menschen, die einfühlsam und engagiert helfen.

Auch das Interesse an der Arbeit des Tierheims und des Vereins wächst immer mehr. Ein Beispiel hierfür war der fast schon traditionelle Weihnachtsmarkt mit ca. 1.000 Besuchern. Immer wieder informieren sich auch Schul- und Kindergartengruppen. Der "Maus-Tag" für Kinder zwischen sieben und 14 Jahren ist jedes Jahr ausgebucht. Auch die Zahl der Schülerpraktikanten nimmt immer mehr zu. Über alle Aktivitäten informiert die einmal im Jahr erscheinende Tierheimzeitung. Ich hoffe, dass sich viele Leserinnen und Leser im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Wohl der Tiere engagieren.

Mein Dank gilt allen, die sich für Tiere einsetzen. Ich wünsche dem Hersbrucker Tierheim und dem Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung „tierisch in action“ e.V. weiterhin alles Gute und große Resonanz in der Bevölkerung.

Armin Kroder
Landrat


Grußwort des Ersten Bürgermeisters Robert Ilg

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Bildquelle: Privat

„Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und sie kritisieren nicht!“
(Marc Twain)

Man mag über dieses Sprichwort nachdenken und die unterschiedlichsten Schlüsse ziehen. Vielleicht wäre der eine oder andere froh, sein Hund würde ihm manchmal eine kritische Frage stellen. Ich jedenfalls bin sehr glücklich, dass mich meine liebe Hundedame immer wieder aus dem Alltag, in dem es viele Fragen und auch Kritik gibt, herausholt. Auf unseren Spaziergängen zählt wortloses Einverständnis zwischen uns. Sie gibt mir viel Entspannung, bringt mich auf andere Gedanken und lässt mich unsere Natur noch mehr genießen. Ich möchte nicht auf sie verzichten.

Es gibt allerdings immer wieder Gründe, weshalb ein Tier im Tierheim landet. Entweder als Fundtier oder es wird – oft schweren Herzens- abgegeben. Gelegentlich wird auch eine Beschlagnahmung vom Veterinäramt angeordnet wegen tierschutzwidriger Haltung.

Ein häufiger Abgabegrund ist finanzielle Not und Krankheit bzw. Tod des Halters. Ältere Tiere, die Tierarztkosten verursachen, landen häufig im Tierheim. Andere Abgabegründe wie z.B. die Änderung der Lebenssituation dienen leider manchmal als Ausrede, wenn man seines treuen Vierbeiners überdrüssig ist. Nicht immer sind es nachvollziehbare Gründe.

Ich bin sehr dankbar für unser Tierheim und die Menschen, die sich im Verein engagieren. Es ist unser vertraglich festgelegtes „Fundbüro“ für Tiere. Ohne das Tierheim wäre die Stadt Hersbruck verpflichtet ein eigenes Tierheim mit Fachpersonal, Quarantänestation etc. vorzuhalten, um Fundtiere tierschutzgerecht unterzubringen und auf unbestimmte Zeit ihren Ansprüchen entsprechend zu versorgen. Das wäre nicht nur sehr schwierig durchzuführen, sondern auch sehr teurer.
Für die kommende Zeit wünsche ich unserem Hersbrucker Tierheim alles Gute, ein gutes Gelingen aller Aktionen und eine tragfähige finanzielle Ausstattung.

Robert Ilg
Erster Bürgermeister der Stadt Hersbruck


Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde

marcel-schneider
Bildquelle: Privat

Das Tierheim Hersbruck mit seinen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen leistet im Sinne des Tierschutzes eine überragende Arbeit, mit sehr viel Liebe und Hingabe zum Wohle ihrer Tierischen Mitbewohner.

Der Tierschutz und der Umgang mit Tieren, hat für mich einen besonderen Stellenwert. Unsere Haustiere, ob Hund, Katze oder Kaninchen zählen für viele Menschen als besondere Freunde und als Familienmitglieder.

Aber nicht nur Haustiere sondern auch Wildtiere und besonders unsere Nutztiere müssen wir artgerecht halten und mit Respekt und würde begegnen.

Leider sind Tiere vor dem Gesetz immer noch Sachgegenstände, das ist für mich völlig unakzeptabel, solange dies im Deutschen Grundgesetz verankert ist, wird sich leider nicht viel im Umgang mit Tieren ändern. Dafür müssen wir uns alle aktiv einsetzen und dafür auch kämpfen, um dies zu ändern.

Wir alle tragen große Verantwortung, unsere Fauna und Flora zu achten und zu schützen, gerade mit Blick auf die Umwelt und Klimaveränderungen.

Natürlich liegen mir auch benachteiligte und behinderte Kinder sehr am Herzen, seit nunmehr 18 Jahren engagiere ich mich für diese Kinder, sowie dem Tierschutz in Franken, konnte ich bis dato über 500 000 € sammeln und zu 100% weitergeben. Dies ist für mich ein Ansporn, mich weiterhin dem Schutz der Tiere und der Unterstützung für Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen aktiv zu beteiligen.

Ich wünsche allen Beteiligten im Tierheim Hersbruck, weiterhin so viel Kraft, Engagement und Herzblut zum wohl der Tiere.

Herzlichst Marcel Schneider

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